RUINART CHAMPAGNER

Das älteste Champagnerhaus

Die Maison Ruinart wurde 1729 in Reims gegründet und gilt als das älteste Champagnerhaus. Fast drei Jahrhunderte später steht der Name für eine klare, vom Chardonnay geprägte Stilistik und für eine Verbindung aus Tradition, Handwerk, Kunst und zeitgenössischer Champagnerkultur.

Warum Reims für Ruinart wichtig ist

Reims gehört zu den historischen Zentren der Champagne. Hier befinden sich auch die berühmten Kreidekeller, die Crayères. Ihre konstanten Bedingungen unter der Erde eignen sich besonders für die Reifung von Champagner. Die historischen Keller der Maison sind heute Teil des kulturellen Erbes der Region.

Chardonnay als Signatur

Chardonnay ist die zentrale Rebsorte im Stil von Ruinart. Sie bringt Frische, Präzision und eine charakteristische Eleganz in die Cuvées. Besonders deutlich wird das beim Ruinart Blanc de Blancs, dessen Name bereits verrät, dass ausschließlich weiße Trauben – hier Chardonnay – verwendet werden.

Blanc de Blancs und Rosé

Blanc de Blancs steht für einen hellen, frischen und vom Chardonnay geprägten Stil. Rosé-Champagner verbindet dagegen die Frische des Hauses mit roten Fruchtaromen und zusätzlicher Struktur. Beide Stile zeigen, wie unterschiedlich Champagner trotz gemeinsamer Herkunft interpretiert werden kann.

Wie Champagner entsteht

Champagner entsteht in mehreren Schritten. Nach der Herstellung der Grundweine folgt die Assemblage, also die Zusammenstellung der Cuvée. Die zweite Gärung findet in der Flasche statt. Danach reift der Wein auf der Hefe. Rütteln, Degorgieren und Dosage bereiten ihn schließlich für die finale Reife und den Verkauf vor. Gerade diese Verbindung aus Zeit, Präzision und Erfahrung macht die traditionelle Champagnerherstellung besonders.

Das richtige Glas und die richtige Temperatur

Champagner sollte gut gekühlt, aber nicht eiskalt serviert werden. Ein etwas bauchigeres Champagner- oder Weißweinglas kann Aromen häufig besser zeigen als eine sehr schmale Flöte. Entscheidend ist, dass Frische, Perlage und Duft gleichermaßen zur Geltung kommen.

Champagner als Teil der Barkultur

In einer Bar kann Champagner viele Rollen übernehmen: als Auftakt des Abends, als Begleiter zu kleinen Speisen, als Flasche für eine Gruppe oder als Bestandteil eines Cocktails. Gute Champagnerkultur bedeutet deshalb vor allem, das Produkt passend zum Moment und ohne unnötige Inszenierung zu servieren.

FAQ

GUT ZU WISSEN.

Seit wann gibt es Ruinart?

Die Maison Ruinart wurde 1729 in Reims gegründet und gilt als ältestes Champagnerhaus.

Woher kommt Ruinart?

Ruinart stammt aus Reims in der französischen Champagne.

Welche Rebsorte ist für Ruinart besonders wichtig?

Chardonnay ist die zentrale Rebsorte der Maison und prägt Frische und Stil vieler Cuvées.

Was bedeutet Blanc de Blancs?

Blanc de Blancs bezeichnet einen weißen Champagner aus weißen Trauben. Bei Ruinart steht dabei Chardonnay im Mittelpunkt.

Was sind Crayères?

Crayères sind historische Kreidestollen unter Reims. Ihre kühlen, gleichmäßigen Bedingungen eignen sich besonders für die Reifung von Champagner.

Was unterscheidet Champagner von Sekt?

Champagner darf nur aus der geschützten französischen Region Champagne stammen und muss deren festgelegte Produktionsregeln erfüllen.

Wie sollte Champagner serviert werden?

Gut gekühlt und in einem sauberen Glas, das sowohl Perlage als auch Aromen zur Geltung bringt.

Flöte oder Weinglas?

Eine Flöte betont die Perlage. Ein etwas breiteres Champagner- oder Weißweinglas bietet häufig mehr Raum für die Aromen.

Wann trinkt man Champagner?

Champagner eignet sich als Aperitif, als Begleiter zu Speisen oder als Getränk für den gesamten Abend.

Was passt zu Blanc de Blancs?

Je nach Cuvée passen unter anderem Meeresfrüchte, Fisch, leichte Vorspeisen und feine salzige Snacks sehr gut.

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